Wie sah der Fürstensitz Heuneburg auf dem Höhepunkt seiner Macht wirklich aus? Ein neues Forschungsprojekt kombiniert archäologische Daten mit modernster VR-Technik.
Dank präziser Laserscan-Daten und jahrzehntelanger Grabungsergebnisse konnte ein 3D-Modell erstellt werden, das die monumentale Lehmziegelmauer und die dichte Innenbebauung der Vorstadt detailgetreu abbildet.
Geschichte zum Eintauchen
Besucher können ab sofort im Infozentrum Heuneburg Virtual-Reality-Brillen nutzen, um einen digitalen Rundgang über das Plateau zu unternehmen. Dabei werden auch die Handelswege und der Blick hinunter ins Donautal simuliert.
„Digitalisierung macht die Dimensionen keltischer Architektur greifbar, die man allein durch Fundamente kaum erahnen kann.“
Das Projekt entstand in Kooperation mit der Universität Tübingen und wird im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg gefördert.
